Junge Gevelsberger Künstlerin stellt ihre ganz persönlichen Arbeiten auf Sylt aus

Amelie Bühne, eine junge Gevelsberger Künstlerin geht ihren Weg. Nach Jahren des spielerischen Malens, Zeichnens, Experimentierens und schließlich dem Studium der Kunstanthropologie an der TU Dortmund, reifte in Amelie Bühne der Entschluss, ihre Bachelor Arbeit nicht nur zu schreiben, sondern vor allem zu malen. Inspiration lieferte dafür insbesondere Amelies Lieblingsinsel seit Kindertagen – die Insel Sylt.

20. März 2019
Annette vom Bruch

Zufluchtsort, Energiespender, Wohlfühlort, Sonne, Meer, Wind, die Gezeiten - die Natur. All dies lieferte Amelie Inspiration in Hülle und Fülle. Wichtig war ihr dabei, eine neue, ungewöhnliche Perspektive zu finden, die sie und die sie umgebende Natur darstellte. Dabei herausgekommen sind nun zumeist großformatige, farblich explorierende Arbeiten, die den Blick auf unsere Protagonistin aus ungewöhnlichen Perspektiven freigeben. Durch diese „verrückten“ Perspektiven bleibt der Betrachter im Ungewissen über die Identität der Person im Bilde: Es könnte Amelie sein, muss aber nicht.

Umgeben ist die Person von Meer, Wellen, Krebsen, Fischen, Quallen, die wie eine Ornamentik ins Bild gesetzt sind und dadurch für Spannung und Dynamik sorgen. Die leuchtenden Farben hat Amelie in Lasuren aufgetragen, so dass die Farben eine unglaubliche Leichtigkeit und Transparenz vermitteln.

Künstlerische Vorbilder für Amelie Bühne sind Emil Nolde, bekannt für seine phantastischen expressionistischen Landschafts- und Naturbilder aus dem Norden, ebenso wie Maria Lassnig, die in der Kunst für eine sehr emanzipatorische bildnerische Darstellung der Frau steht. Und schließlich Cornelius Völker, der mit seinen großformatigen, fast plakativ wirkenden Malereien ungewöhnliche Perspektiven und Ausschnitte zeigt.

Entstanden sind Amelie Bühnes Arbeiten alle in der Gevelsberger Malschule Maldumal, die Amelie seit ihrem vierten Lebensjahr besucht und in der sie als heute als fachkundige Dozentin tätig ist. Während der Arbeiten an ihrer Bilderreihe „Meer ich“ entstand, entwickelte sich auch die Überlegung diese am Ort der Inspiration auszustellen, Und so stellt Amelie Bühne ab dem 22. März ihre Arbeiten im Hotel Fährhaus auf Sylt aus. Einen großen Dank dafür an Gisela Mankel, die diesem Projekt spontan ihre Hilfe zusagte. Aber nicht nur auf Sylt kann man Amelie Bühnes Bilder betrachten, sondern auch in heimischen Gefilden. In den Räumen der Zahnarztpraxis Pfeiffer/ Bischlip/ Pelz stellt Amelie Bühne ab dem 7. April weitere Arbeiten aus.

Mehr Informationen über "Meer ich" gibt es hier: https://amelie-buehne.jimdosite.com

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